Sporrenberg, Paul
Wirken
Werdegang
- 1922 Eintritt in die NSDAP
- ab 1939 in Wiesbaden
- Mitglied der SS, im SS-Sonder- und Konzentrationslager Hinzert tätig, dort später Kommandant, berüchtigt für einen besonderen Sadismus bei der Behandlung der Häftlinge
- Oktober 1943 „Aktion Erntefest“: innerhalb weniger Tage wurden 43.000 Juden erschossen
- lebte bis 1959 unbehelligt mit seiner Frau in Mönchengladbach
- verstarb in Untersuchungshaft in Koblenz
Familie
Verwandte
Sporrenberg, Jakob <Bruder>
Nachweise
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 847 (Lothar Bembenek)
- Schneider, Der dritte Kommandant des ehemaligen SS-Sonderlagers/KZ Hinzert: Paul Sporrenberg, in: Die Zeit des Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz 2, Mainz 2000, S. 182-224
- Pütz, Das Anklageverfahren gegen Paul Sporrenberg, Frankfurt am Main 1998
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sporrenberg, Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26202_sporrenberg-paul> (aufgerufen am 20.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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